Kloster Lehnin Hohlweg Nord

Jahr: 2018-2019

Projektart: Bauleitplanung

Beteiligte: Jürgen Borries, Dipl.-Biol., LUTRA, Büro für Umweltplanung

Leistungen: städtebauliche Studie, Grundleistungen und Besondere Leistungen der Bauleitplanung

Das kollektiv stadtsucht wurde von der Gemeinde Kloster Lehnin mit der Aufstellung eines Bauleitplans im Ortsteil Lehnin beauftragt. Das ein Hektar große Plangebiet „Hohlweg Nord“ grenzt östlich an das Baugebiet Hohlweg. Ein Anliegen der Gemeinde war dabei die Ermöglichung von Mehrgenerationenwohnen. Vorab sollte ein Variantenvergleich ausgearbeitet sowie die Verfahrensbegleitung insgesamt gewährleistet werden.

Als ersten Bearbeitungsschritt haben wir vier städtebauliche Varianten erstellt. Da die Art der Bebauung in Form von klassischen Einfamilienhäusern vorgegeben war, beschäftigen sich die Varianten vorrangig mit unterschiedlichen Erschließungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit einer möglichst effizienten Flächennutzung. Nach Abstimmung mit der Gemeinde wurde als Vorzugsvariante eine Ringstraße zur Grundlage des Bebauungsplans.

Mit dem Bebauungsplan wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung von Wohnhäusern geschaffen. Festgesetzt wurde die Art der baulichen Nutzung als Reines Wohngebiet (WR). Das Maß der baulichen Nutzung wurde durch eine Grundflächenzahl von 0,4 sowie die Beschränkung der Höhe baulicher Anlagen auf 9 m bestimmt. Die Erschließung erfolgt über die öffentliche Verkehrsfläche der Straße „Lerchenweg“.

Der Bebauungsplan „Hohlweg-Nord“ wurde im beschleunigten Verfahren nach § 13b BauGB in Verbindung mit § 13a Abs. 2 BauGB (Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren) ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt. Für die Beurteilung des Artenschutzes haben wir mit LUTRA – Büro für Umweltplanung zusammen gearbeitet.